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Aufgrund des totalitären Führungsstils der gnadenthaler Schulleitung möchten wir hier unsere bescheidene Meinungen zu einigen Missständen unserer Schule kundtun.

Death Zone E-Haus

Aufgerüttelt durch den erschütternden Bericht des hiesigen Lokalblatts über den tragischen Tod eines Schülers beim Einsturz eines renovierungsbedürftigen Schulhauses in Turin sehen sich nun auch die Gnadenthaler gezwungen sich über ihre Sicherheit ernsthaft Gedanken zu machen. Während in weit entfernten Teilen des Schulhauses der Musiksaal aufwendig neu gestaltet und eine hochmoderne Bibliothek eingerichtet wurde, scheint die Schulleitung sich nicht im Stande zu sehen, für die längst überfälligen Ausbesserungsarbeiten am sichtbar altehrwürdigen Elisabethhaus finanzielle Mittel aufzuwenden. So können die betroffen Schülern nur untätig dabei zusehen, wie immer mehr riesige Risse und abbröckelnde Wandstücke ihre Sicherheit gefährden. Abplatzende Farbe, knarrende Dielen und verzogene Fenster bestärken die Forderung nach einer grundlegenden Renovierung. Die Schulleitung ist wohl nicht gewillt sich über die bürokratische Hürde der Instandsetzung eines denkmalgeschützten Gebäudes hinwegzusetzen, um das Wohl hunderter Schüler nicht zu gefährden. Es bleibt der Hoffnungsschimmer eines sicheren Neubaus, sobald das alte Gebäude endgültig zusammengestürzt ist.

Der wohl verschlossene Schatz der Schule

Eine der wohl auffälligsten Neuerungen der Schule stellt wohl die architektonisch hochwertige neue Lehrbibliothek für die Schüler dar. Auch wenn der lang gehegte Wunsch nach einem Schülerkopierer leider unerfüllt blieb, so konnten sich die Schüler beim Anblick der liebevoll gestalteten Räumlichkeiten der euphorischen Jubelrufe nicht erwehren. Die kolossale Einrichtung, die aufwendige Beleuchtung, die bequemen Sitzgelegenheiten – die übersichtliche Katalogisierung, die hervorragende Auswahl an Büchern sowie die neuen Schülercomputer mit Internetanschluss konnten viele Schüler sogar in stolz veranstalteten Führungen bewundern. Dieses erhebende Gefühl der Vorfreude auf gute Recherchemöglichkeiten – endlich musste der aufreibend lange Fußmarsch zur städtischen Bibliothek nicht mehr bewältigt werden – hielt leider nicht lange an, da das neue Kleinod des Gnadenthals durch die in höchsten Maße organisatorisch sinnvollen Öffnungszeiten den meisten Schülern verwehrt bleibt. Auch wenn diese Regelung den Arbeitsaufwand der Putzhilfen in Grenzen hält, sind die Schüler doch leider gezwungen, mit dem bloßen Wissen um eine rein theoretisch vorhandene, ausgezeichnete Lernmittelbibliothek leben zu müssen, frei nach dem Satz: „Anschauen aber nicht Anfassen“.





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